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Erbrecht

Mit der Geburt wird der Mensch in eine Situation hinein geschleudert, die nicht festgelegt, sondern ungewiss und offen ist. Nur in Bezug auf die Vergangenheit herrscht Gewissheit, und für die Zukunft ist nur der Tod gewiss.

Erich Fromm, Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe

Das Leben scheint unendlich zu sein. Man weiß, dass manche früh versterben oder in jungen Jahren ihre Geschäftsfähigkeit verlieren – Schicksalsschläge, die unwirklich erscheinen. So etwas passiert anderen, nicht mir und auch wenn, was gibt es dann noch zu entscheiden?  

Das Erbrecht bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten in „guten“ Tagen vorzusorgen, um sicherzugehen, dass nach dem Eintritt eines unerwarteten Ereignisses alles den eigenen Wünschen entsprechend verläuft.   

Von der Frage, wer das Hab und Gut erhalten wird, bis hin zu wer in Notsituation eine Entscheidung treffen darf, wenn einem selbst diese Möglichkeit nicht mehr offensteht.

Wer beschäftigt sich schon gerne mit der Endlichkeit seiner Existenz? Damit es Ihnen trotzdem gelingt, Ihrem Willen für diese Szenarien sicher Geltung zu verleihen, stehe ich Ihnen gerne mit meinem anwaltlichen Rat zur Verfügung und unterstütze Sie vom Anfang bis hin zum Ende der jeweiligen Angelegenheiten zu den folgenden Fragestellungen:  

Verfügungen von Todes wegen 

Ihr letzter Wille ist wichtig! Das Erbrecht ist facettenreich, deshalb empfehlen wir dringend, solange sie geschäfts- und testierfähig sind, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um eine formgültige und Ihren Interessen entsprechende Verfügung von Todes wegen zu treffen.  

Denn was ist der Unterschied zwischen Erbe und Vermächtnis? 
Kann man jemanden enterben? – Und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? 
 Was genau ist eigentlich ein Pflichtteil und wie wird dieser berechnet? 
 Was ist ein Nottestament? Wann ist es nötig und unter welchen Bedingungen ist es gültig? 
 Erbe ich allein oder gibt es aus rechtlicher Sicht noch weitere Erben?

Wir unterstützen Sie gerne bei der richtigen Interpretation oder der Aufsetzung bis hin zur Beurkundung von:  

  • Testamenten 
  • Gemeinschaftlichen Testamenten bei Eheleuten oder Lebenspartnerschaften 
  • Erbverträgen  

Patientenverfügung - Patiententestament

Entscheiden Sie sich für eine Patientenverfügung, bedeutet dies, dass Sie schriftlich für den Fall Ihrer Entscheidungsunfähigkeit bereits im Voraus festlegen, ob und wie Sie in bestimmten Situationen von Ihren Ärzten behandelt werden möchten.  

Vorsorgevollmacht

Bei einer Vorsorgevollmacht erteilen Sie einer oder mehrere Personen die Befugnis für Sie Entscheidungen zu treffen, ab einem Zeitpunkt, in dem Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind. Dadurch soll eine gerichtliche Betreuung verhindert und sichergestellt werden, dass kein Fremder über folgende Bereiche entscheidet:  

  • Vermögenssorge 
  • Gesundheitsfürsorge 
  • Rentenangelegenheiten 
  • Recht zur Einsicht in die Krankenakten 
  • Regelungen über Aufenthaltsort (Krankenhaus, Pflegeheim)    

Darüber hinaus stellt die Vorsorgevollmacht eine bedeutende Ergänzung zu der Patientenverfügung dar. Ihr Vorsorgebevollmächtigter hat die Aufgabe übernommen, Ihren in der Patientenverfügung festgelegten Willen zum Ausdruck zu bringen. Sollten Sie Ihre Patientenverfügung nicht mit einer Vorsorgevollmacht kombiniert haben, dann entscheidet in Zweifelsfällen ein gerichtlich bestellter Betreuer.  

Generalvollmacht

Bei einer Generalvollmacht erteilen Sie einer oder mehrere Personen die Befugnis für Sie Entscheidungen zu treffen, bereits ab dem Zeitpunkt der Unterzeichnung oder Beglaubigung. Dadurch soll in den bereits oben ausgeführten Bereichen eine gerichtliche Betreuung verhindert und sichergestellt werden, dass kein Fremder für Sie entscheidet.  

Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung ermöglicht es Ihnen, Einfluss auf die durch ein Gericht anzuordnende Betreuung nehmen. Sie können festlegen, welche Person für Sie im Betreuungsfalle handeln soll.  

Im Gegensatz zu den oben genannten Vollmachten wird der Umfang der Befugnisse des Betreuers durch das Gericht bestimmt. Klassischerweise geht es um die Bereiche:  

  • Schutz in persönlichen Angelegenheiten 
  • vermögensrechtliche Angelegenheiten  

Wir unterstützen Sie gerne bei der richtigen Interpretation oder der Aufsetzung bis hin zur Beurkundung.  



Gebührenordnung